Rezension | Auf und Davon - David Arnold

Natalie | Montag, 2. November 2015 |


Preis: 384 
Seitenzahl: € 14,99
Einband: Gebunden
Altersempfehlung: ab 12
Meine Wertung: 2/5 Herzen
Verlag: Heyne


"Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen." (Quelle: amazon.de)

Vielen Dank an den Heye Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Allgemeines & Handlung 

Beginnen wir erstmal mit dem Schreibstil, dieser war zwar schön, aber auch sehr ungewöhnlich und deshalb auch gewöhnungsbedürftig.Trotzdem lässt sich sagen, dass er sehr tiefgründig und bewegend war. Leider ist die Handlung schon zu Beginn sehr chaotisch gewesen und hat für meinen Geschmack viel zu viele Fragen aufgeworfen die mich total verwirrt haben und mir Schwierigkeiten dabei bereiteten in das Buch reinzukommen. Dies wurde durch die verschiedenen Erzählweisen nur noch unterstützt, obwohl dies ebenfalls ein wenig Abwechslung in das Buch brachten. Die Geschichte besteht zum einen aus dem normalen Erzählstrang und den Briefen die Mim an Isabel in ein Tagebuch schreibt, um Rückblenden darzustellen.

Charaktere

Unsere Protagonistin Mim musste neben ihrer psychiatrischen Behandlung und den Medikamenten vieles in ihrem Leben einstecken und war in meinen Augen eine sehr spezielle Figur, die man nicht so oft in einem Buch vorfindet. Sie hätte eine sehr interessante und spannende Figur sein können, wäre sie nicht so voreingenommen und in ihren Taten so verwerflich. Man kann Mims Verhalten vielleicht auf ihre unbekannte psychische Krankheit verbuchen, jedoch war sie mir einfach unausstehlich und ich konnte trotz aller Mühe nicht mit ihr zurechtkommen, es war manchmal sehr schwer all ihrer wirren Gedankengängen folgen zu können. Auch die anderen Figuren sollten zwar außergewöhnlich wirken, jedoch waren sie einfach konturlos und leer. Es störte mich sehr, dass wichtige Dinge - wie beispielsweise Mims Krankheit- nur leicht angerissen und nicht ausreichend weitergeführt werden, sodass der Leser, sehr zu seiner Missgunst, im Dunkeln bleibt. Jedoch lässt sich sagen, dass die sommerliche Abendstimmung und diese Roadtrip-Stimmung sehr schön in diesem Buch dargestellt wurden.

Fazit

"Auf und Davon" ist ein interessantes Buch mit einem außergewöhnlichem Schreibstil. Obwohl dieses Buch sehr großes Potential hat, wurde es nach meiner Ansicht nicht gut umgesetzt und machte mir die Figuren unausstehlich. Es war schwer in die Handlung hineinzukommen und sich von der Geschichte mitreißen zu lassen, allumfassend kann man also sagen, dass dieses Buch zwar etwas besonderes an sich hat, jedoch nicht gerecht umgesetzt wurde.







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